» Heiligkeitspflicht des Nasiräers «
» Solange seine Weihe währt, soll er nichts essen, was vom Weinstock gewonnen wird, weder Kern noch Hülse. Solange das Gelübde seiner Weihe währt, soll kein Schermesser auf sein Haupt kommen; «
Schlachter 1951
Der Nasiräer darf während seiner Weihe nichts vom Weinstock essen und kein Schermesser auf sein Haupt kommen.
Gedanken zum Bibeltext
Dieses Versetzerl legt die Bedeutung der Heiligkeit und Reinlichkeit im Leben eines Nasiräers hervor. Es zeigt, dass auch in dem religiösen Bereich besondere Vorschriften gelten. Die Verboten sind das Essen von Weinstoffen und das Tragen eines Schermessers, während die Pflicht besteht, das Haar freizuz lassen. Diese Regelungen sollen den Nasiräer daran erinnern, dass er sich dem HERRN geweiht hat und sein Leben in seiner Reinlichkeit und Frische unterhält. Die Anwendung dieses Versetzers könnte darin bestehen, dass wir auch im Alltag besondere Vorschriften haben, um unser Leben zu reinhalten und uns dem Gottesdienst zu widmen.