» Traum und Verachtung «
» Als er aber das seinem Vater und seinen Brüdern erzählte, schalt ihn sein Vater und sprach zu ihm: Was ist das für ein Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen und uns vor dir bis zur Erde verneigen? «
Schlachter 1951
Josephs Traum über die Verneigung seiner Brüder veranlasst seinen Vater zu einer unangemessenen Frage.
Gedanken zum Bibeltext
Dieses Versetzerlacht zeigt, wie leicht es sein kann, unsere Träume als Vorzeichen zu sehen. Josephs Vision von sich selbst als König wird von seinem Vater misverstanden und als Zeichen seiner Verachtung aufgefasst. Es ist wichtig, unsere Träume in ihren richtigen Kontext zu setzen und sie nicht übertrieben zu nehmen. Vielmehr sollten wir uns auf die Aufgaben und Verantwortlichkeiten unserer Zeit konzentrieren.