1. Samuel

1. Samuel 8

Schlachter 1951
1

Als aber Samuel alt war, setzte er seine Söhne zu Richternüber Israel.

💡 Andacht
2

Sein erstgeborener Sohn hieß Joel und der andere Abija; die waren Richter zu Beer-Seba.

💡 Andacht
3

Aber seine Söhne wandelten nicht in seinem Wege, sondern neigten zum Gewinn und nahmen Geschenke und beugten das Recht.

💡 Andacht
4

Da versammelten sich alleÄltesten Israels und kamen zu Samuel gen Rama

💡 Andacht
5

und sprachen zu ihm: Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen; so setze nun einen Königüber uns, der uns richte, nach der Weise aller andern Völker!

💡 Andacht
6

Dieses Wort aber mißfiel Samuel, da sie sagten: Gib uns einen König, der uns richte! Und Samuel betete darüber zu dem HERRN.

💡 Andacht
7

Da sprach der HERR zu Samuel: Gehorche der Stimme des Volkes in allem, was sie dir gesagt haben; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, daß ich nicht Königüber sie sein soll.

💡 Andacht
8

Sie tun auch mit dir, wie sie es immer getan haben, von dem Tage an, als ich sie ausÄgypten führte, bis auf diesen Tag, indem sie mich verlassen und andern Göttern gedient haben.

💡 Andacht
9

So gehorche nun ihrer Stimme; doch verwarne sie ausdrücklich und verkündige ihnen das Recht des Königs, derüber sie herrschen wird.

💡 Andacht
10

Und Samuel sagte dem Volke, das einen König begehrte, alle Worte des HERRN

💡 Andacht
11

und sprach: Das wird das Recht des Königs sein, derüber euch herrschen wird: Eure Söhne wird er nehmen und sie seinen Kriegswagen und seiner Reiterei zuteilen und daß sie vor seinem Wagen her laufen;

💡 Andacht
12

und daß er sie mache zu Oberstenüber Tausend und zu Oberstenüber Fünfzig; und daß sie seinen Acker pflügen und seine Ernte einbringen und daß sie ihm seine Kriegswaffen und sein Pferdegeschirr anfertigen.

💡 Andacht
13

Eure Töchter aber wird er nehmen und sie zu Salbenmischerinnen, Köchinnen und Bäckerinnen machen.

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14

Auch eure bestenÄcker, eure Weinberge und eureÖlbäume wird er nehmen und seinen Knechten geben;

💡 Andacht
15

dazu wird er den Zehnten von eurer Saat und von euren Weinbergen nehmen und ihn seinen Kämmerern und Knechten geben.

💡 Andacht
16

Und er wird eure Knechte und eure Mägde und eure schönsten Jünglinge und eure Esel nehmen und sein Geschäft damit ausrichten.

💡 Andacht
17

Er wird den Zehnten eurer Schafe nehmen, und ihr müsset seine Knechte sein.

💡 Andacht
18

Wenn ihr dann zu jener Zeitüber euren König, den ihr euch erwählt habt, schreien werdet, so wird euch der HERR alsdann nicht erhören.

💡 Andacht
19

Aber das Volk weigerte sich, die Stimme Samuels zu hören, und sprach: Das tut nichts, es soll dennoch ein Königüber uns sein,

💡 Andacht
20

daß auch wir seien wie alle Nationen; unser König soll uns richten und vor uns herziehen und unsre Kriege führen!

💡 Andacht
21

Da nun Samuel alle Worte des Volkes gehört hatte, redete er sie vor den Ohren des HERRN.

💡 Andacht
22

Der HERR aber sprach: Gehorche ihrer Stimme und mache ihnen einen König! Und Samuel sprach zu den Männern von Israel: Geht hin, ein jeder in seine Stadt!

💡 Andacht