1. Korinther

1. Korinther 15

Schlachter 1951
1

Ich mache euch aber, ihr Brüder, auf das Evangelium aufmerksam, das ich euch gepredigt habe, welches ihr auch angenommen habt, in welchem ihr auch stehet;

💡 Andacht
2

durch welches ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Worte festhaltet, das ich euch verkündigt habe, es wäre denn, daß ihr vergeblich geglaubt hättet.

💡 Andacht
3

Denn ich habe euch in erster Linie dasüberliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach der Schrift,

💡 Andacht
4

und daß er begraben worden und daß er auferstanden ist am dritten Tage, nach der Schrift,

💡 Andacht
5

und daß er dem Kephas erschienen ist, hernach den Zwölfen.

💡 Andacht
6

Darnach ist er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal erschienen, von welchen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind.

💡 Andacht
7

Darnach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln.

💡 Andacht
8

Zuletzt aber von allen erschien er auch mir, der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin.

💡 Andacht
9

Denn ich bin der geringste von den Aposteln, nicht wert ein Apostel zu heißen, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe.

💡 Andacht
10

Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und seine Gnade gegen mich ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist.

💡 Andacht
11

Ob es nun aber ich sei oder jene, so predigen wir, und so habt ihr geglaubt.

💡 Andacht
12

Wenn aber Christus gepredigt wird, daß er von den Toten auferstanden sei, wie sagen denn etliche unter euch, es gebe keine Auferstehung der Toten?

💡 Andacht
13

Gibt es wirklich keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferstanden!

💡 Andacht
14

Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist also unsre Predigt vergeblich, vergeblich auch euer Glaube!

💡 Andacht
15

Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir wider Gott gezeugt haben, er habe Christus auferweckt, während er ihn doch nicht auferweckt hat, wenn also Tote nicht auferstehen!

💡 Andacht
16

Denn wenn Tote nicht auferstehen, so ist auch Christus nicht auferstanden.

💡 Andacht
17

Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden;

💡 Andacht
18

dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren.

💡 Andacht
19

Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen!

💡 Andacht
20

Nun aber ist Christus von den Toten auferstanden, als Erstling der Entschlafenen.

💡 Andacht
21

Denn weil der Tod kam durch einen Menschen, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen;

💡 Andacht
22

denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.

💡 Andacht
23

Ein jeglicher aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus, darnach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft;

💡 Andacht
24

hernach das Ende, wenn er das Reich Gott und dem Vaterübergibt, wenn er abgetan hat jede Herrschaft, Gewalt und Macht.

💡 Andacht
25

Denn er muß herrschen,«bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat».

💡 Andacht
26

Als letzter Feind wird der Tod abgetan.

💡 Andacht
27

Denn«alles hat er unter seine Füße getan». Wenn er aber sagt, daß ihm alles unterworfen sei, so ist offenbar, daß der ausgenommen ist, welcher ihm alles unterworfen hat.

💡 Andacht
28

Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, auf daß Gott sei alles in allen.

💡 Andacht
29

Was würden sonst die tun, welche sich für die Toten taufen lassen? Wenn die Toten gar nicht auferstehen, was lassen sie sich für die Toten taufen?

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30

Und warum stehen auch wir stündlich in Gefahr?

💡 Andacht
31

Täglich sterbe ich, ja, sowahr ihr, Brüder, mein Ruhm seid, den ich in Christus Jesus habe, unserm Herrn!

💡 Andacht
32

Habe ich als Mensch zu Ephesus mit wilden Tieren gekämpft, was nützt es mir? Wenn die Toten nicht auferstehen, so«lasset uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!»

💡 Andacht
33

Lasset euch nicht irreführen: Schlechte Gesellschaften verderben gute Sitten.

💡 Andacht
34

Werdet ganz nüchtern und sündiget nicht! Denn etliche haben keine Erkenntnis Gottes; das sage ich euch zur Beschämung.

💡 Andacht
35

Aber, wird jemand sagen, wie sollen die Toten auferstehen? Mit was für einem Leibe sollen sie kommen?

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36

Du Gedankenloser, was du säst, wird nicht lebendig, es sterbe denn!

💡 Andacht
37

Und was du säst, das ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, etwa von Weizen, oder von einer andern Frucht.

💡 Andacht
38

Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er es gewollt hat, und zwar einem jeglichen Samen seinen besonderen Leib.

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39

Nicht alles Fleisch ist von gleicher Art; sondern anders ist das der Menschen, anders das Fleisch vom Vieh, anders das Fleisch der Vögel, anders das der Fische.

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40

Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber anders ist der Glanz der Himmelskörper, anders der der irdischen;

💡 Andacht
41

einen andern Glanz hat die Sonne und einen andern Glanz der Mond, und einen andern Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom andern durch den Glanz.

💡 Andacht
42

So ist es auch mit der Auferstehung der Toten: Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich;

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43

es wird gesät in Unehre und wird auferstehen in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft;

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44

es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistiger Leib. Gibt es einen natürlichen Leib, so gibt es auch einen geistigen Leib.

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45

So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele; der letzte Adam zu einem lebendigmachenden Geiste.

💡 Andacht
46

Aber nicht das Geistige ist das erste, sondern das Seelische, darnach[kommt] das Geistige.

💡 Andacht
47

Der erste Mensch ist von Erde, irdisch; der zweite Mensch ist der Herr vom Himmel.

💡 Andacht
48

Wie der Irdische beschaffen ist, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische beschaffen ist, so sind auch die Himmlischen.

💡 Andacht
49

Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.

💡 Andacht
50

Das aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht ererben die Unverweslichkeit.

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51

Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,

💡 Andacht
52

plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

💡 Andacht
53

Denn dieses Verwesliche muß anziehen Unverweslichkeit, und dieses Sterbliche muß anziehen Unsterblichkeit.

💡 Andacht
54

Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht:

💡 Andacht
55

💡 Andacht
56

Aber der Stachel des Todes ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz.

💡 Andacht
57

Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!

💡 Andacht
58

Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unbeweglich, nehmet immer zu in dem Werke des Herrn, weil ihr wisset, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn!

💡 Andacht