1. Korinther

1. Korinther 12

Schlachter 1951
1

ber die Geistesgaben aber, meine Brüder, will ich euch nicht in Unwissenheit lassen.

💡 Andacht
2

Ihr wisset, daß ihr, als ihr Heiden waret, euch zu den stummen Götzen hinziehen ließet, wie ihr geleitet wurdet.

💡 Andacht
3

Darum tue ich euch kund, daß niemand, der im Geiste Gottes redet, sagt:«Verflucht sei Jesus!» es kann aber auch niemand sagen:«Herr Jesus!» als nur im heiligen Geist.

💡 Andacht
4

Es bestehen aber Unterschiede in den Gnadengaben, doch ist es derselbe Geist;

💡 Andacht
5

auch gibt es verschiedene Dienstleistungen, doch ist es derselbe Herr;

💡 Andacht
6

und auch die Kraftwirkungen sind verschieden, doch ist es derselbe Gott, der alles in allen wirkt.

💡 Andacht
7

Einem jeglichen aber wird die Offenbarung des Geistes zum[allgemeinen] Nutzen verliehen.

💡 Andacht
8

Dem einen nämlich wird durch den Geist die Rede der Weisheit gegeben, einem andern aber die Rede der Erkenntnis nach demselben Geist;

💡 Andacht
9

einem andern Glauben in demselben Geist; einem andern die Gabe gesund zu machen in dem gleichen Geist;

💡 Andacht
10

einem andern Wunder zu wirken, einem andern Weissagung, einem andern Geister zu unterscheiden, einem andern verschiedene Arten von Sprachen, einem andern die Auslegung der Sprachen.

💡 Andacht
11

Dieses alles aber wirkt ein und derselbe Geist, der einem jeden persönlich zuteilt, wie er will.

💡 Andacht
12

Denn gleichwie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, wiewohl ihrer viele sind, doch nur einen Leib bilden, also auch Christus.

💡 Andacht
13

Denn wir wurden alle in einem Geist zu einem Leibe getauft, seien wir Juden oder Griechen, Knechte oder Freie, und wurden alle mit einem Geist getränkt.

💡 Andacht
14

Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.

💡 Andacht
15

Wenn der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum gehöre ich nicht zum Leib, so gehört er deswegen nicht weniger dazu!

💡 Andacht
16

Und wenn das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum gehöre ich nicht zum Leib; so gehört es deswegen nicht weniger dazu!

💡 Andacht
17

Wäre der ganze Leib Auge, wo bliebe das Gehör? Wäre er ganz Ohr, wo bliebe der Geruch?

💡 Andacht
18

Nun aber hat Gott die Glieder, jedes einzelne von ihnen, so am Leibe gesetzt, wie er gewollt hat.

💡 Andacht
19

Wenn aber alles ein Glied wäre, wo bliebe der Leib?

💡 Andacht
20

Nun aber gibt es viele Glieder, doch nur einen Leib.

💡 Andacht
21

Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich bedarf deiner nicht, oder das Haupt zu den Füßen: Ich bedarf euer nicht!

💡 Andacht
22

Vielmehr sind gerade die scheinbar schwächern Glieder des Leibes notwendig,

💡 Andacht
23

und die wir für weniger ehrbar am Leibe halten, die umgeben wir mit desto größerer Ehre, und die unsübel anstehen, die schmückt man am meisten;

💡 Andacht
24

denn die uns wohl anstehen, bedürfen es nicht. Gott aber hat den Leib so zusammengefügt, daß er dem dürftigeren Glied um so größere Ehre gab,

💡 Andacht
25

damit es keinen Zwiespalt im Leibe gebe, sondern die Glieder gleichmäßig füreinander sorgen.

💡 Andacht
26

Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.

💡 Andacht
27

Ihr aber seid Christi Leib, und jedes in seinem Teil Glieder.

💡 Andacht
28

Und so hat Gott in der Gemeinde gesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, darnach Wundertäter, sodann die Gaben der Heilung, der Hilfeleistung, der Verwaltung, verschiedene Sprachen.

💡 Andacht
29

Es sind doch nicht alle Apostel, nicht alle Propheten, nicht alle Lehrer, nicht alle Wundertäter?

💡 Andacht
30

Haben alle die Gaben der Heilung? Reden alle mit Zungen? Können alle auslegen?

💡 Andacht
31

Strebet aber nach den besten Gaben; doch zeige ich euch jetzt einen noch weit vortrefflicheren Weg:

💡 Andacht