Römer

Römer 10

Schlachter 1951
1

Brüder, meines Herzens Wunsch und mein Flehen zu Gott für Israel ist auf ihr Heil gerichtet.

💡 Andacht
2

Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, daß sie eifern um Gott, aber mit Unverstand.

💡 Andacht
3

Denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten trachten, sind sie der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan.

💡 Andacht
4

Denn Christus ist des Gesetzes Ende zur Gerechtigkeit für einen jeden, der da glaubt.

💡 Andacht
5

Mose beschreibt nämlich die Gerechtigkeit, die durch das Gesetz kommt, also:«Der Mensch, welcher sie tut, wird dadurch leben.»

💡 Andacht
6

Aber die Gerechtigkeit durch den Glauben redet so:«Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will in den Himmel hinaufsteigen?»(nämlich um Christus herabzuholen)

💡 Andacht
7

oder:«wer will in den Abgrund hinuntersteigen?» nämlich um Christus von den Toten zu holen!

💡 Andacht
8

Sondern was sagt sie?«Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen!» nämlich das Wort des Glaubens, das wir predigen.

💡 Andacht
9

Denn wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet;

💡 Andacht
10

denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht, und mit dem Munde bekennt man, um gerettet zu werden;

💡 Andacht
11

denn die Schrift spricht:«Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!»

💡 Andacht
12

Denn es ist kein Unterschied zwischen Juden und Griechen: alle haben denselben Herrn, der reich ist für alle, die ihn anrufen;

💡 Andacht
13

denn«wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden».

💡 Andacht
14

Wie sollen sie ihn aber anrufen, wenn sie nicht an ihn glauben? Wie sollen sie aber glauben, wenn sie nichts von ihm gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?

💡 Andacht
15

Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht ausgesandt werden? Wie geschrieben steht:«Wie lieblich sind die Füße derer, die das Evangelium des Friedens, die das Evangelium des Guten verkündigen!»

💡 Andacht
16

Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht; denn Jesaja spricht:«Herr, wer hat unsrer Predigt geglaubt?»

💡 Andacht
17

Demnach kommt der Glaube aus der Predigt, die Predigt aber durch Gottes Wort.

💡 Andacht
18

Aber ich frage: Haben sie etwa nicht gehört? Doch ja,«es ist in alle Lande ausgegangen ihr Schall und bis an die Enden der Erde ihre Worte».

💡 Andacht
19

Aber ich frage: Hat es Israel nicht gewußt? Schon Mose sagt:«Ich will euch zur Eifersucht reizen durch das, was kein Volk ist, durch ein unverständiges Volk will ich euch erzürnen.»

💡 Andacht
20

Jesaja aber wagt sogar zu sagen:«Ich bin von denen gefunden worden, welche mich nicht suchten, bin denen offenbar geworden, die nicht nach mir fragten.»

💡 Andacht
21

In bezug auf Israel aber spricht er:«Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem ungehorsamen und widerspenstigen Volk!»

💡 Andacht