Hiob

Hiob 37

Schlachter 1951
1

Ja, darüber erzittert mein Herz und fährt auf von seiner Stelle.

💡 Andacht
2

Höret auf das Donnern seiner Stimme und auf den Ton, der aus seinem Munde geht!

💡 Andacht
3

Er läßt ihn dahinfahren unter dem ganzen Himmel und sein Licht bis zu den Enden der Erde.

💡 Andacht
4

Hinter ihm her brüllt der Donner, er donnert mit seiner majestätischen Stimme, und er spart damit nicht, damit seine Stimme gehört werde.

💡 Andacht
5

Gott donnert mit seiner Stimme wunderbar; er tut große Dinge, die wir nicht verstehen.

💡 Andacht
6

Er gebeut dem Schnee: Falle auf die Erde! und läßt Regen fließen, heftige Regengüsse.

💡 Andacht
7

Aller Menschen Hand versiegelt er, damit alle Leute sein Werk erkennen mögen.

💡 Andacht
8

Die Tiere suchen ihre Schlupfwinkel auf und bleiben in ihren Höhlen.

💡 Andacht
9

Aus der Kammer[des Südens] kommt der Sturm und vom Norden her die Kälte.

💡 Andacht
10

Vom Hauche Gottes gibt es Eis, und die weiten Wasser frieren zu.

💡 Andacht
11

Mit Wasserfülle belastet er die Wolken, er zerstreut das Lichtgewölk.

💡 Andacht
12

Und dieses wendet sichüberall hin, wohin er es lenkt, auszurichten alles, was er ihm befiehlt, auf dem ganzen Erdenrund,

💡 Andacht
13

bald zur Rute, bald zur Wohltat für sein Land.

💡 Andacht
14

Merke dir das, Hiob, stehe stille und erwäge Gottes Wunder!

💡 Andacht
15

Weißt du, wie Gott ihnen Befehl gibt, wie er das Licht seiner Wolken leuchten läßt?

💡 Andacht
16

Verstehst du das Schweben der Wolken, die Wunder dessen, der an Verstand vollkommen ist?

💡 Andacht
17

Du, dem die Kleider zu warm werden, wenn es auf der Erde schwül wird vom Mittagswind,

💡 Andacht
18

wölbst du mit Ihm das Firmament, daß es feststeht wie ein gegossener Spiegel?

💡 Andacht
19

Lehre uns, was wir ihm sagen sollen; wir können nichts vorbringen vor Finsternis.

💡 Andacht
20

Soll ihm gemeldet werden, daß ich rede? Oder sollte der Mensch wünschen, vertilgt zu werden?

💡 Andacht
21

Jetzt zwar sehen wir das Licht nicht, das doch leuchtend hinter den Wolken steht; aber der Wind wird sich erheben und sie wegfegen.

💡 Andacht
22

Von Mitternacht her kommt Goldglanz; Gott ist von wunderbarer Pracht umgeben.

💡 Andacht
23

Den Allmächtigen finden wir nicht; er ist von unbegreiflicher Kraft, voll Recht und Gerechtigkeit; er beugt sie nicht.

💡 Andacht
24

Darum fürchten ihn die Menschen; er aber sieht nicht an, die sich weise dünken.

💡 Andacht